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Edge AI & Computer Vision

Engineering-Ansatz

Inferenz-Pipeline-Architektur auf einem eingeschränkten Edge-Gerät

INT8-Quantisierung · CUDA Graphs · DLA-Co-Execution · NVIDIA Jetson Orin NX

NVIDIA Jetson Orin NX 16GB · TensorRT 8.6 · JetPack 6

INT8Quantisierung
CUDA GraphsKernel-Launch
DLALastverteilung
fps/WDie relevante Metrik
PlattformJetson Orin NX · TensorRT · JetPack
ProblemklasseFP32-Inferenz erreicht auf einer SWaP-C-Plattform keine Echtzeit
AnsatzINT8-Quantisierung + Engine-Serialisierung + CUDA Graphs + DLA-Co-Execution
MessungEnde-zu-Ende-Pipeline-fps und externe Leistungsmessung nach thermischem Einschwingen

01Problem

Problem: Das Inferenzbudget auf einer SWaP-C-Plattform

Auf einem autonomen Luftsystem liefert die Standard-FP32-ONNX-Runtime nicht den Durchsatz, den Echtzeit-Detektion und -Tracking brauchen. Auf einer in Größe, Gewicht, Leistung und Kosten eingeschränkten Plattform ist Geschwindigkeit nicht das einzige Thema: Das Leistungsbudget begrenzt die Flugzeit unmittelbar. Die Zielmetrik ist deshalb nicht fps, sondern fps pro Watt.

  • 01Zu geringer Inferenzdurchsatz führt bei schnell bewegten Objekten zu ausgelassenen Frames und Trackverlust
  • 02FP32-Inferenz sättigt die GPU und lässt keinen Spielraum für gleichzeitige Bildvorverarbeitung
  • 03Hohe Leistungsaufnahme drückt die Plattform unter die angestrebte Flugzeit
  • 04Wird das Modell bei jedem Start aus ONNX neu übersetzt, verzögert das den Einsatz
  • 05Bleiben CPU-GPU-Kopien und Kernel-Launch-Overhead ungemessen, ist der Engpass unbekannt

02Systemkontext

HardwareNVIDIA Jetson Orin NX (Ampere-GPU + DLA)
SoftwareJetPack · TensorRT · CUDA
ModellObjekterkennung der YOLO-Familie
AusgangspunktFP32 ONNX Runtime
ZielINT8-TensorRT-Engine + DLA-Co-Execution
MessmethodeEnde-zu-Ende-Pipeline-fps + externe Leistungsmessung unter Dauerlast
TestbedingungenMissionsrepräsentativer Videostrom, nach thermischem Einschwingen

03Ursachenanalyse

  1. 01Das Modell lief in FP32, die INT8-Tensor-Cores und DLA-Kapazität des Orin NX lagen vollständig brach
  2. 02ONNX Runtime nutzte generische Ausführung; Layer-Fusion und Kernel-Auto-Tuning von TensorRT kamen nicht zum Einsatz
  3. 03Eine separate Kernel-Launch-Kette pro Frame erzeugte CPU-Overhead. GPU-Stalls waren im Profiling sichtbar
  4. 04Die Engine wurde bei jedem Start neu gebaut; Serialisierung wurde nicht genutzt
  5. 05Die gesamte Last lag auf der GPU, die DLA-Kerne blieben ungenutzt, Effizienzpotenzial wurde verschenkt

04Was wir geändert haben

01

INT8-Quantisierung mit repräsentativem Datensatz kalibriert anwenden

Tensor-Core- und DLA-Kapazität wird nutzbar; der Genauigkeitsverlust wird am Missionsdatensatz geprüft

02

TensorRT-Engine-Serialisierung aktivieren

Die Neuübersetzung beim Start entfällt, die Ladezeit wird vorhersagbar

03

Die Kernel-Launch-Kette pro Frame in einen einzigen CUDA-Graph zusammenfassen

Der CPU-Launch-Overhead sinkt, die GPU bleibt ausgelastet

04

DLA-Co-Execution: geeignete Schichten auf die DLA, der Rest auf die GPU

Dieselbe Arbeit läuft in einem kleineren Leistungsbudget, auf der GPU entsteht Spielraum

05

Vorverarbeitung auf die GPU verlagern (CUDA-Resize und -Normalisierung), CPU-GPU-Kopien reduzieren

Der Engpass wandert zum Modell selbst, der Ende-zu-Ende-Durchsatz wird haltbar

05Benchmark-Ergebnisse

06Warum es wichtig war

fps allein sagt nichts; auf einer SWaP-C-Plattform ist die sinnvolle Metrik fps pro Watt. Längere Missionsdauer und mehr gleichzeitige Wahrnehmungsaufgaben mit derselben Batterie folgen beide aus diesem Verhältnis.

  • 01Echtzeit-Mehrobjekterkennung und -verfolgung wird auf einem einzigen Gerät möglich
  • 02Geringere Leistungsaufnahme verlängert Batterielaufzeit und Missionsdauer unmittelbar
  • 03Frei gewordene GPU-Kapazität steht für weitere Wahrnehmungsaufgaben wie Sensorfusion zur Verfügung
  • 04Der INT8-Kalibrierungs- und Validierungsablauf entsteht als wiederverwendbare Pipeline; Modellupdates nehmen denselben Weg

Um Ihren Bedarf an Edge AI & Computer Vision auf Ihrer eigenen Plattform zu bewerten, planen Sie ein Embedded-Architektur-Audit oder bestimmen Sie Ihre Plattformklasse mit dem System-Anforderungsrechner.

Methodologiehinweis

  • fps wird über die gesamte Pipeline (Aufnahme, Detektion, Ausgabe) berichtet, nicht als isolierter Modell-Benchmark
  • Die Leistung wird mit externer Messtechnik unter Dauerlast nach thermischem Einschwingen erfasst
  • Der INT8-Genauigkeitsverlust wird gegen die FP32-Referenz auf einem missionsrepräsentativen Validierungssatz gemessen
  • Vergleiche erfolgen auf identischer Hardware, identischem Eingangsstrom und identischem Power-Modus
  • Diese Seite beschreibt eine Methode. Wird eine Messung veröffentlicht, stehen Aufbau und Methode neben der Zahl

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Diese Seite beschreibt eine Methode, keinen Messbericht. Spikedge veröffentlicht nur Messungen vom eigenen Prüfstand, deren Aufbau offengelegt werden kann; sobald eine veröffentlichungsfähige Messung zu diesem Thema vorliegt, wird sie hier ergänzt.